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Wanderung empfohlene Tour

R 26: Von Riesenbeck nach Bevergern und zurück

· 1 Bewertung · Wanderung · Münsterland
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  • Heimathaus in Bevergern
    / Heimathaus in Bevergern
    Foto: Stefan Herringslack, Westfälischer Heimatbund
  • / Heimathaus in Bevergern
    Foto: Stefan Herringslack, Westfälischer Heimatbund
  • / Garten am Heimathaus in Bevergern
    Foto: Stefan Herringslack, Westfälischer Heimatbund
  • / Kirche in Bevergern
    Foto: Stefan Herringslack, Westfälischer Heimatbund
  • / Brücke über die Bever
    Foto: Stefan Herringslack, Westfälischer Heimatbund
  • / Brücke über die Bever
    Foto: Stefan Herringslack, Westfälischer Heimatbund
  • / Nonnenpättken
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  • / Mühlenpättken
    Foto: Stefan Herringslack, Westfälischer Heimatbund
  • / Nasses Dreieck
    Foto: Stefan Herringslack, Westfälischer Heimatbund
  • / Schleuse bei Bevergern
    Foto: Stefan Herringslack, Westfälischer Heimatbund
  • / Schloss Surenburg
    Foto: Stefan Herringslack, Westfälischer Heimatbund
  • / Schloss Surenburg
    Foto: Stefan Herringslack, Westfälischer Heimatbund
m 42 40 38 10 8 6 4 2 km
Einen wunderschönen Ausflug mit Schloss Surenburg, ausgedehnten Wäldern und dem NSG „Saltenwiese“ bietet dieser Rundwanderweg im Bereich Bevergern.
leicht
Strecke 10,1 km
2:25 h
5 hm
5 hm
44 hm
38 hm

Auf auf, den Wald genie€ßen. Und zwar zwischen Riesenbeck und Bevergern, das sind zwei Ortsteile von Hörstel im Altkreis Tecklenburg. Etwa elf km schönster Natur sind auf einem Rundwanderweg angesagt. Sofern wir denn mit dem Auto anreisen, nä‚hern wir uns dem Schloss Surenburg und suchen uns den Parkplatz an der gro€ßen Reitanlage.

In der Tat ist diese Reitanlage mit 20.000 Stehplä‚tzen und 5.000 Sitzplä‚tzen nicht gerade klein und von internationaler Bedeutung. Der Zucht- , Reit- und Fahrverein Riesenbeck l‚ädt dort stets zu hippologischen Gro߀ereignissen in den Disziplinen Dressur, Springen und Fahren ein. So waren die Riesenbecker bereits Ausrichter der Zweisp‚änner-Weltmeisterschaften 1987 und 1997 sowie der Vierspä‚nner-Weltmeisterschaften 1992.

Wir aber wollen wandern und suchen uns den Hauptwanderweg X 7 des Westf‚älischen Heimatbundes, auf den wir an der nahgelegenen Gaststä‚tte treffen. Der X 7 fƒührt uns – westlich – in das Waldgebiet. Was dem Naturliebhaber mit Kennerblick alsbald auffallen wird, ist das Auf und Ab der Gel‚ändeoberfl‚äche. Und die kann von keinem Punkt im Ganzen ƒüberblickt werden, da Busch- und Waldparzellen den Blick versperren.

Etwa 2,5 km weiter bringt uns der X 7 an eine Lichtung. Wir lassen den Blick schweifen und suchen als Wegemarkierung nun ein H. Dieses H steht fƒür Hermannsweg. 156 km lang ist dieser Wanderweg, benannt nach Hermann dem Cherusker. Er beginnt in Rheine und füƒhrt bis zur 441 m hohen Felsgruppe des Lippischen Velmerstot. Er gilt als einer der schönsten Höhenwege Deutschlands. Und ein wenig „Hermannsluft“ wollen wir schnuppern, indem wir rechts abbiegen und fortan dem H folgen. Einen besonders schönen Abschnitt finden wir an der Bevergerner Aa.

Achtung, Exkurs: Immer wieder sto߀en wir auf den Namen Aa. In Mƒünster gibt es den Aasee, in Ibbenbüƒren komischerweise auch. Aa (im Alpenraum sagt man Ache) entspringt dem Altdeutschen Aha und ist verwandt mit dem lateinischen Aqua. Aha!

Mal auf der einen, mal auf der anderen Bachseite der Aa fƒührt uns der Weg nach Bevergern. Die Bevergerner Aa ist ein Bach mit vielen Namen. Mal wird er Hemelter Bach genannt, in Riesenbeck hei߀t er Flötte, was dann wiederum einen alten Ursprung hat und nichts anderes hei߀t als Flie€ßendes oder Fluss . Immerhin ist die Aa, die Flötte oder auch der Hemelter Bach 34 km lang, hat leider leider Begradigungen und Kanalisation erleiden mƒüssen, und ist abschnittweise ein kleines Paradies füƒr Libellen.

Nahe dem Stadtgebiet, dort wo Sandsteinpfeiler den Weg üƒber die Brƒücke in den Ort sä‚umen, verlassen wir den „alten Cherusker“ und gehen weiter an der Aa entlang. Und was guckt uns dort an? Das vertraute X. Diesmal ist es der X 13, der uns zum Startpunkt füƒhren wird. Da wir ja genüƒgend Zeit mitgebracht haben, sollten wir uns aber erst Bevergern ein wenig widmen.

Das vormalige Ackerbƒürgerst‚ädtchen beherbergt eine sp‚ätgotische katholische Pfarrkirche mit wertvollem Schnitzwerk und zwei bedeutenden Marienskulpturen. Auf die Kirche sto€ßen wir zwangslä‚ufig, wenn wir an dem Sandsteinpfeiler den Hermannsweg nicht verlassen, nach etwa 250 m. Neben der Kirche liegt das Bevergerner Heimathaus von 1742 mit Sammlungen aus Geschichte, Brauchtum, Handwerk und sakralen Kunstgegenstä‚nden. Und dort findet sich die sprachwissenschaftliche Bibliothek von Prof. Dr. Anton Hilckman. Im Jahr 1964 schenkte der Professor füƒr Vergleichende Kulturwissenschaften (1900-70) sein Geburtshaus der Stadt Bevergern. Es sollte der Pflege des Heimatgedankens dienen. Das hat sich der Heimatverein nicht zweimal sagen lassen und ab 1966 in langj‚ähriger Arbeit dieses gelungene Museum eingerichtet.

Nun ist es aber schon spä‚t und wir haben ja noch „was zu gucken“. Nä‚mlich die Surenburg, leider nur von au€ßen, denn der Adelssitz ist von der Familie Heereman von Zuydtwyck bewohnt. Wir folgen dem X 13, der uns durch das Waldgebiet bis zur Rüƒckseite der Surenburg führt. Es ist ein kleineres Wasserschloss, ist aber das bedeutendste weltliche Bauwerk des Tecklenburger Landes und gehört nach Lage und Gestalt zu den besonders malerischen Schlössern des Mƒünsterlandes.

Dieses Herrenhaus lag zun‚ächst auf einer eigenen Insel, von der eine Brüƒcke auf die Vorburg füƒhrte, die an drei Seiten von niedrigeren Wirtschaftsgebä‚uden umschlossen war. Um das Jahr 1752 entstand der gro€ße Französische Garten im Westen. Wohl wenig spä‚ter, ebenfalls vor 1808, wurden die Geb‚äude der Vorburg abgerissen und der Graben zur Hauptburg zugeschüƒttet. Dabei erfolgten auch eine Vergr€ößerung des Nordflƒügels und ein fast völliger Neubau des Westflƒügels. Auf der eingeebneten Vorburg entstand spä‚ter das Renteihaus; die Wirtschaftsgebä‚ude auf dem Vorwerk im Süƒdwesten wurden erheblich umgestaltet.

Beim Weitergehen fallen die vielen unterschiedlichen Baumarten auf. Sie gehören zu der ehemals umfangreichen Anlage des Französischen Gartens, der um 1752 geschaffen und spä‚ter im Stil eines Englischen Gartens verä‚ndert wurde.

Profilbild von Westfälischer Heimatbund e.V.
Autor
Westfälischer Heimatbund e.V.
Aktualisierung: 04.09.2019
Schwierigkeit
leicht
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
44 m
Tiefster Punkt
38 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Weitere Infos und Links

Besuchen Sie unsere Internetseite: www.whb.nrw/wanderwege

Start

Riesenbeck, Schloss Surenburg (41 m)
Koordinaten:
DD
52.253924, 7.599226
GMS
52°15'14.1"N 7°35'57.2"E
UTM
32U 404383 5790205
w3w 
///beträgt.zuvor.benötigen

Ziel

Riesenbeck, Schloss Surenburg

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Für Ihre An- und Abreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln nutzen Sie am besten die Internetseite oder App www.bubim.de (= Bus und Bahn im Münsterland). Diese beinhaltet u.a. Fahrpläne, Tarifauskünfte und einen Haltestellenfinder.

Als automatische Fahrplanauskunft steht Ihnen die kostenlose Nummer 0800 350 40 30 zur Verfügung. Eine persönliche Fahrplan- und Tarifauskunft können Sie kostenpflichtig unter 0180 6 50 40 30 anrufen (Festnetz 20ct/Verbindung, mobil max. 60ct./Verbindung).

Buslinien 288 oder 289 bis Riesenbeck, Surenburg

Anfahrt

Surenburg 13, 48744 Hörstel-Riesenbeck

Koordinaten: 52.253712, 7.599398

Parken

Surenburg 13, 48744 Hörstel-Riesenbeck

Koordinaten: 52.253712, 7.599398

Koordinaten

DD
52.253924, 7.599226
GMS
52°15'14.1"N 7°35'57.2"E
UTM
32U 404383 5790205
w3w 
///beträgt.zuvor.benötigen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Ausrüstung

Grundausrüstung für Wanderungen

  • Feste, bequeme und wasserdichte Bergschuhe oder Zustiegsschuhe
  • Kleidung im Mehrschicht-Prinzip mit Feuchtigkeitstransport
  • Wandersocken
  • Rucksack (mit Regenhülle)
  • Sonnen-, Regen- und Windschutz (Hut, Sonnencreme, wasser- und winddichte Jacke und Hose)
  • Sonnenbrille
  • Teleskopstöcke
  • Ausreichend Proviant und Trinkwasser
  • Erste-Hilfe-Set mit Blasenpflaster
  • Blasenpflaster
  • Biwaksack/Survival Bag
  • Rettungsdecke
  • Stirnlampe
  • Taschenmesser
  • Signalpfeife
  • Mobiltelefon
  • Bargeld
  • Navigationsgerät/Karte und Kompass
  • Notfallkontaktdaten
  • Personalausweis
  • Die Listen für die „Grundausrüstung“ und die „technische Ausrüstung“ werden auf der Grundlage der gewählten Aktivität erstellt. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dienen lediglich als Vorschläge, was du einpacken solltest.
  • Zu deiner Sicherheit solltest du alle Anweisungen zur ordnungsgemäßen Verwendung und Wartung deines Geräts sorgfältig lesen.
  • Bitte vergewissere dich, dass deine Ausrüstung den örtlichen Gesetzen entspricht und keine verbotenen Gegenstände enthält.

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Schwierigkeit
leicht
Strecke
10,1 km
Dauer
2:25 h
Aufstieg
5 hm
Abstieg
5 hm
Höchster Punkt
44 hm
Tiefster Punkt
38 hm
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Statistik

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