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TERRA.tipp: Kultur- und Landschaftspark Piesberg

Geotop · Osnabrücker Land · 200 m · Heute geöffnet
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  • Aussichtsturm auf der Felsrippe
    Aussichtsturm auf der Felsrippe
    Foto: Melanie Schnieders, Natur- und Geopark TERRA.vita
Der Piesberg bildet den geologischen Kern des Naturparks TERRA.vita. Hier treten die ältesten Gesteine der Region zu Tage und lassen uns erahnen, wie es hier in der Karbonzeit ausgesehen hat.

Tier- und Pflanzenfossilien dokumentieren am Piesberg eindrucksvoll das Leben, während die Gesteine selbst vom ständigen Wandel der Landschaft berichten. Heute leben hier seltene Tierarten wie Fledermaus, Kreuzkröte und Uhu.

Der Sandstein aus dem Piesberg ist extrem hart, die Kohle hat einen enormen Heizwert. Warum? Am Ende der Kreidezeit drang eine gewaltige Magmamasse - der Bramscher Pluton - unter dem Osnabrücker Land nach oben und blieb in 5 km Tiefe stecken. Seine Hitze gab den Gesteinen ihre speziellen Eigenschaften.

Im 16. Jahrhundert beginnt man am Piesberg, Kohle abzubauen. Mit Unterbrechungen läuft der Abbau bis 1898. Zahlreiche Gebäude zeugen noch von den Aktivitäten. Das Wichtigste ist das Haseschachtgebäude, das heute das Museum für Industriekultur beherbergt. Hier führt ein gläserner Fahrstuhl in die Tiefe.....

Das Stüveschacht-Gebäude am Nordrand des Piesberges ist der zweite tiefe Zugang zum schwarzen Gold. Heute zeugt nur noch eine Ruine vom einstigen Erfolg. An der Lechtinger Kaue, heute restauriert und als Wohngebäude genutzt, wird ab 1852 Kohle verladen. Altes und neues Zentrum kultureller Aktivitäten am Berg ist das Piesberger Gesellschaftshaus.

Bereits im 10. Jahrhundert nutzt man lokal den Piesberger Karbonquarzit als Baumaterial. Dieser extrem harte Sandstein wird über lange Zeit nur in kleinen Steinbrüchen gewonnen. Im 20. Jahrhundert nimmt der Abbau industrielle Ausmaße an und im Südhang entsteht ein canyonartiger, langgestreckter Steinbruch.

Von 1976 bis 2006 dient der Südsteinbruch als Mülldeponie, während im nördlichen Teil des Berges ein neuer, noch größerer Steinbruch entsteht. Er gilt als einer der größten Hartsteinbrüche Europas. Mehrere Aussichtsplattformen ermöglichen heute Ausblicke in das gesamte Umland des Berges und in den Steinbruch.

Highlights im und am Berg:
Aussichtsturm Felsrippe
Aussichtsplattform Nordblick
Museum Industriekultur mit Haseschachtgebäude
Rundwanderwege
Arboretum mit Mammutbaum
Feldbahn
Piesberger Gesellschaftshaus
Ehemaliger Zechenbahnhof (Dampflokfreunde Osnabrück)

Außerdem: zahlreiche Veranstaltungen wie Bergfest, Kulturflohmarkt, Fossiliensuche, Dampflokfest, Ausstellungen, Führungen u.v.a.m.

Öffnungszeiten

Heute geöffnet
Rundwanderwege und Aussichtsplattformen stets geöffnet

Preise:

Das gesamte Piesberg-Areal ist frei zugänglich ohne Eintrittsgebühren.
Preise und Programme für das Museum Industriekultur finden Sie hier

Profilbild von Sabine Böhme
Autor
Sabine Böhme
Aktualisierung: 30.11.2020

Öffentliche Verkehrsmittel

Sie erreichen den Kultur- und Landschaftspark Piesberg mit öffentlichen Verkehrsmitteln: stadtauswärts Linien
581/582 (Fahrtrichtung Hollage/Wallenhorst), Haltestelle Industriemuseum.
Zum Arboretum gelangen Sie mit den Linien 583 -586 und X 275, Ausstieg Haltestelle Lechtingen Mammutbaum.

Anfahrt

Über die Bundesautobahnen A 30, Abfahrt Osnabrück-Nahne und über die A 1, Abfahrt Osnabrück-Nord. Die Autobahnabfahrt Osnabrück-Nord führt Sie auf dem kürzesten Weg zum Ziel.

Adressen für Ihr Navigationsgerät
Museum für Industriekultur,
Fürstenauer Weg 171, 49090 Osnabrück

Piesberger Gesellschaftshaus,
Glückaufstraße 1, 49090 Osnabrück

Parken

Am Museum für Industriekultur oder Piesberger Gesellschaftshaus

Koordinaten

DD
52.315010, 8.009460
GMS
52°18'54.0"N 8°00'34.1"E
UTM
32U 432478 5796537
w3w 
Auf Karte anzeigen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Fürstenauer Weg 171
49090 Osnabrück
Telefon 0541 323-2015 (Projektbüro Piesberg)

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